Mit dem neuen Hausarzt Handbuch "DMP in der Praxis" unterstützen der Deutsche Hausärzteverband und die AOK niedergelassene Ärzte bei der Umsetzung der Disease-Management-Programme (DMPs) im Praxisalltag. Der komplett neu erarbeitete Band stellt indikationsübergreifend die für alle DMPs geltenden rechtlichen und medizinischen Grundlagen dar: neben der elektronischen Dokumentation und dem Qualitätsmanagement u.a. die Grundsätze der evidenz-basierten Medizin (EbM) und die individuelle Risikoabschätzung.
Außerdem gibt das Buch wertvolle Tipps, wie in DMPs eingeschriebene Patienten zu einem gesundheitsbewussteren Verhalten motiviert werden können (Stichwort "Verhaltensänderung").
Die Neuauflage enthält nun auch das DMP Diabetes mellitus Typ 1 und berücksichtigt alle Neuerungen, die sich seit Erscheinen der ersten Auflage insbesondere im Bereich Dokumentation und EDV ergeben haben. Erarbeitet wurde es wieder in der bewährten Zusammenarbeit zwischen AOK Bundesverband und Deutschem Hausärzteverband, als neuer Kooperationspartner konnte die Deutsche Diabetes-Gesellschaft e.V. gewonnen werden.
Das Hausarzt Handbuch zum DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 ist neben dem Hausarzt Handbuch zum DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) Teil der von Hausärzten für Hausärzte entwickelten Fortbildung für den Bereich der strukturierten Behandlungsprogramme. Auf über 100 Seiten bietet es praxisrelevante Informationen zu Diagnostik, Einschreibung und Therapie im Rahmen des DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.
Zahlreiche Tabellen und Abbildungen, darunter Flussdiagramme, zeigen knapp und übersichtlich die wesentlichen Abläufe im Rahmen des DMP. Neue Kapitel befassen sich mit optimalen EDV-Lösungen für die Hausarztpraxis (auch im Hinblick auf die Dokumentation), Qualitätsmanagement und Patientenschulungsprogrammen. Ausfüllanleitungen zu den mittlerweile vereinfachten Dokumentationsbögen, ein Verzeichnis wichtiger Adressen und Internetlinks sowie ein Glossar und ein detailliertes Register ergänzen das Handbuch.
Das Hausarzt Handbuch DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) ist ein praxisorientiertes Nachschlagewerk, das dem behandelnden Arzt schnell und zielorientiert die Grundlagen der DMP-Verträge vermittelt.
Die Empfehlungen des Koordinierungsausschusses für die Anforderungen an das DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) sind in einer leicht verständlichen und gut nachvollziehbaren Art und Weise dargestellt. Das Hausarzt Handbuch ermöglicht dem Hausarzt, die Empfehlungen in der Praxis umzusetzen.
Es trägt zur persönlichen Qualifizierung im Rahmen der DMP-bezogenen Fort- und Weiterbildung bei und stellt die Grundlage dar für die für Hausärzte in den Verträgen vereinbarte Fortbildung. Es unterstützt den Arzt in der Patientenkommunikation und gibt ihm wertvolle Hinweise, Risikotabellen, Checklisten u. ä. an die Hand.
Nach den erfolgreichen Hausarzt Handbüchern zum DMP und KHK haben der AOK-Bundesverband und der Deutsche Hausärzteverband das lang erwartete Hausarzt Handbuch zu den DMPs "Asthma bronchiale und COPD" fertiggestellt. Schwerpunkte sind die Diagnostik und Abgrenzung der beiden obstruktiven Atemwegserkrankungen, Therapie, Schulung (Anleitung zum Selbstmanagement) und Rehabilitation. Flussdiagramme, Tabellen und Abbildungen bieten einen schnellen Überblick, Literatur- und Web-Lists helfen bei der Vertiefung des Wissens.
Das Handbuch setzt die bewährte Reihe praxisorientierter Nachschlagewerke fort. Es vermittelt dem behandelnden Arzt schnell und zielorientiert die Grundlagen der DMP-Verträge zu den obstruktiven Lungenerkrankungen. Es unterstützt den Arzt darin, die Behandlung chronisch kranker Patienten auf der Grundlage der evidenzbasierten Medizin zu strukturieren und zu koordinieren. Dadurch werden die Voraussetzungen für eine nachhaltige und andauernde Verbesserung der Versorgung dieser Patienten geschaffen. Es trägt zur persönlichen Qualifizierung im Rahmen der DMP-bezogenen Fort- und Weiterbildung bei.
Der Ruf nach mehr Prävention wird immer dringender. Das soeben erschienene „Hausarzt Handbuch Prävention“ gibt den Ärzten einen Überblick über das gegenwärtig gesicherte Wissen hierzu. Wo gesicherte Erkenntnis fehlt, werden wertvolle Denkanstöße gegeben. Im allgemeinen Teil werden die Ziele, Zielgruppen und Formen von Gesundheitsförderung und Prävention erläutert, die Strategien und Methoden vorgestellt, der gesetzliche Rahmen aufgezeigt und die Evidenzbasis beleuchtet.
Der spezielle Teil beschreibt die Aufgabenfelder der Hausärzte bei Primärprävention, Impfungen, Früherkennung und Schulung. Ferner wird erläutert, welche zielgruppenspezifischen Ansätze es für Prävention gibt. Schließlich werden für die wichtigsten Krankheitsbilder – von Allergien über Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen, Stoffwechselstörungen, einschließlich Adipositas, bis Schlafstörungen – spezifische Maßnahmen zur Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention dargestellt.