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IhF-Newsletter

Aktueller Newsletter

IHF-Newsletter August/September 2014


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Ferienzeit ist beendet wir starten gut erholt erneut in den Praxisalltag. Viel Interessantes ist mir in den letzten Wochen nicht auf den Schreibtisch gekommen, sodass wir uns auf die Vorbereitungen für die 39. practica konzentrieren konnten. Seit dem 22. August können Sie sich und Ihr Praxisteam bequem online für die über 160 Kurse unter www.practica.de anmelden.

Bis bald in Bad Orb,
Ihr
Hans-Michael Mühlenfeld



Aktuelle wissenschaftliche Meldungen und Pharmakovigilanzhinweise

Rote-Hand-Brief zu Domperidon:
Neue Empfehlungen reduzieren die maximale Tagesdosis von Domperidon auf 30 mg. Dabei sollte die Dauer der Behandlung eine Woche nicht überschreiten.

Drug Safety Mail zu Zolpidem:
Neue Empfehlungen zur Minimierung des Risikos einer beeinträchtigten Verkehrstüchtigkeit und geistigen Wachheit am Morgen nach der Anwendung liegen vor.

Meldungen von Arzneimittelnebenwirkungen an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft bitte hier



I
HF-Fortbildungen und Kongresse 

Jahresterminplanung – Save the date

  • 8. HÄT Westfalen-Lippe in Bad Sassendorf, 05.-06. September
  • DEGAM Kongress in Hamburg, 18.-20. September
  • 1. Internationaler Hausärztetag in Bonn, 25.-26. September
  • 2. Norddeutscher HÄT in Hamburg, 27. September
  • 39. practica in  Bad Orb, 22.- 25. Oktober

Aktuelle IHF Kompakttage                       

  • Hattersheim, 13. September 2014
  • Ulm, 24. September 2014
  • Würzburg, 11. Oktober 2014
  • München, 17./18. Oktober 2014
Weitere Termine und nähere Informationen finden Sie hier oder unter www.ihf-fobi.de



Metformin/Insulin
schlechter als Metformin/Sulfonylharnstoff?

Infomed.ch meldet: In einer retrospektiven Studie wurden die Daten von über 14’600 Diabeteskranken analysiert (zu über 95% waren es Männer), denen man zusätzlich zu Metformin entweder ein Insulin oder einen Sulfonylharnstoff verordnet hatte. Dabei zeigte sich, dass der primäre Endpunkt – das Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls oder Todesfalls – unter Metformin/Insulin signifikant häufiger eingetroffen war als unter Metformin/Sulfonylharnstoff (43 gegenüber 33 Ereignissen pro 1000 Personenjahren). Der signifikante Unterschied beruhte vor allem darauf, dass die Gesamtmortalität bei Metformin/Insulin deutlich höher lag (34 gegenüber 23 Todesfällen pro 1000 Personenjahren).
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Psychosomatische Grundversorgung – auch bei der practica in Bad Orb!

Starker Schulungsbedarf weiterhin vorhanden! Aus diesem Grund hat das IhF in 2014 mit einer Gruppe kompetenter von der KV anerkannten Referenten/innen weitere Kurse in Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgebaut. Sie haben nun die ebenfalls Möglichkeit, ab dem 20. Oktober 2014 den 50 Stunden Kurs Psychosomatische Grundversorgung (30 Stunden verbale Interventionstechniken und 20 Stunden Theorieseminare) anrechenbar für die Qualifikation zur Erbringung Psychosomatischer Leistungen gem. § 5 Abs. 6 der Psychotherapievereinbarung in Bad Orb auf der practica zu absolvieren!
  • zur Terminübersicht und Buchung

Orale Antikoagulantien werden zu oft mit Plättchenhemmern kombiniert

Gemäß einer Analyse von europäischen Registern (unter Berücksichtigung der Schweiz) erhalten antikoagulierte Personen mit Vorhofflimmern viel zu häufig auch Plättchenhemmer berichtet Infomed.ch. Diese kombinierte Behandlung (zum Teil eine "Tripeltherapie" mit oralen Antikoaguloantien und zwei Plättchenhemmern) ist nur selten indiziert und mit einem hohen Blutungsrisiko verbunden.
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Blutungsrisiko bei der Kombination von Antibiotika und Marcumar

Immer wieder habe ich in der Sprechstunde das Problem der besonderen Auswahl von Medikamenten unter einer Antikoagulantien Therapie. Freundlicherweise hat unsere letzte Famula Ann-Kathrin Albers hierzu eine Literaturrecherche mit folgendem Ergebnis durchgeführt:
Stark erhöhtes Blutungsrisiko
4- bis 5-fach erhöhtes Blutungsrisiko:
  • Ofloxacin &Levofloxacin
 3- bis 4-fach erhöhtes Blutungsrisiko:
  •  Cefpodoxim&Cotrimoxazol& Ciprofloxacin

Gering erhöhtes Blutungsrisiko Bis 2-fach erhöhtes Blutungsrisiko:
  • Erythromycin, Doxycyclin, Penicillin, Amoxicillin, Trimethoprim

Quelle: Abbas, S.; Ihle, P.; Harder, S.; Schubert, I: „Risk of bleeding and antibiotic use in patients receiving continuous phenprocoumon therapy - A case-control study nested in a large insurance- and population-based German cohort“ in „Thrombosis and Haemostasis“; Schattauer GmbH Verlag für Medizin und Naturwissenschaften; Stuttgart 2014
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Workshops zu Großpraxen

Wir leben in einer Zeit des absehbaren Hausarztmangels, der zunehmenden Teilzeitarbeit und des wachsenden Anteils von Ärztinnen. Die daraus resultierenden Umorganisationen führen in rasantem Tempo zu (haus-) ärztlichen Kooperationen. Anscheinend werden an vielen Stellen in Deutschland diese Großpraxen (mindestens 3 Hausärzte) gleichzeitig erfunden. Mit durchaus unterschiedlichen Erfahrungen und Strukturen. Natürlich wird es in Zukunft noch Einzelpraxen geben – aber die Kooperationen und damit der Organisationsbedarf werden zunehmen. Abgesehen von Seminaren professioneller Praxisberater gibt es meines Wissens derzeit noch keine Plattform für einen direkten Austausch von Erfahrungen und guten Ideen. Weil die Zeit drängt und wir hier sicher unkompliziert von und miteinander lernen können, möchten wir hier in Workshops zum Austausch anregen. Inzwischen stehen – dank kurzfristiger und unbürokratischer Organisationshilfe der Verantwortlichen – die Termine für die Workshops zu Großpraxen fest:
  • DEGAM-Kongress: Am Freitag, den 19. September 2014, von 14:00-15.30 Uhr  (N55/SR301) unter der Moderation von Herrn Dr. Uwe Popert und n.n.
  • practica: Am Donnerstag, den 23. Oktober 2014 von 13:00-15:00 Uhr, als Mittags-Special (Seminar-Nr.: 240) unter der Moderation von den Herren Uwe Popert, Wolfgang Blank und Christian Sommerbrodt
Da es vermutlich eine Fülle von Themen gibt, und der Austausch verbessert werden soll, werden alle Interessierten (insbesondere natürlich auch die in diesem Bereich Erfahrenen) um eine Rückmeldung auf dem beigefügten Fragebogen gebeten. Dann können wir ggf. die Informationen für alle zum Mitnehmen zusammenfassen und einen gezielten direkten Austausch ermöglichen. Bitte auch vermerken, ob und wann (Kongress / practica) Sie dabei sein möchten.
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Wissenswertes

Umgang mit Warzen in der Praxis

Zu diesem Thema fand ich eine patientengeeignete sehr gute Übersicht bei www.gesundheitsinformation.de Den Link für ihre Patienten finden Sie hier

Mentoren gesucht!

Zum Ausbau unserer Mentorendatenbank suchen wir weiterhin interessierte, erfahrene Hausärztinnen und Hausärzte. Mentoring von Ärzten in Weiterbildung ist ein weiteres wichtiges Strukturelement unserer Weiterbildung, nutzen Sie die Möglichkeit ihre Erfahrungen und Kompetenzen an junge Kolleginnen und Kollegen weiter zu geben und tragen sich in unsere Mentorenliste ein.
  • zur Mentorenliste

Ihre-Meinung“ Button

Auf der Startseite der Bundeshomepage finden Sie jetzt neu den Button „Ihre-Meinung“ für Ihre Wünsche und Anregungen, Ihre Kritik, aber auch Ihr Lob! Ihre Nachrichten werden aufmerksam gelesen und in Überlegungen und Entscheidungen einbezogen, das Team der Bundesgeschäftsstelle bittet aber um Verständnis, dass nicht alle eingehenden Meldungen persönlich beantwortet werden können. Dies wäre mit der personellen Besetzung und dem breit gefächerten Aufgabenspektrum ein Anspruch, dem man nicht gerecht werden könnte. Sie wollen uns Ihre Meinung mitteilen:
  • Zur Homepage und dem Button
  • oder auch per Mail an Ihre-Meinung@hausaerzteverband.de


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