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27.11.2017

Pressestatement zur aktuellen Diskussion um die mögliche Einführung einer so genannten „Bürgerversicherung“

Kategorie: Hausärzte, Termine, Gesetze - Verordnungen, Hausarztverträge/ IV-Verträge, Verbandspolitik, Gremien, Fortbildung, Berufspolitik-Sonstiges, Beschlüsse, Presse

 

Berlin, 27.11.2017 - Zur aktuellen Diskussion um die mögliche Einführung einer so genannten „Bürgerversicherung“ erklärt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt: 

 

„Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung wird in den kommenden Jahren, insbesondere auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, eine der wichtigsten Herausforderungen der Gesundheits und Sozialpolitik sein. In den letzten Jahren hat die Politik eine Reihe notwendiger Maßnahmen angestoßen, die auf keinen Fall leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden dürfen.

 

Wenn aktuell über grundlegende Reformen des Gesundheitssystems nachgedacht wird, dann sollten alle Beteiligten bedenken: Wenn der hausärztlichen Versorgung jetzt die notwendigen Mittel entzogen werden, dann wäre das ein Brandbeschleuniger für die Probleme, die es schon heute in vielen Kommunen gibt. Wir brauchen in Zukunft ein Gesundheitssystem, das sicherstellt, dass die Mittel dorthin fließen, wo der größte gesellschaftliche Bedarf herrscht. Das ist aktuell ganz klar die hausärztliche Versorgung.