31.05.2011

Quereinstieg Allgemeinmedizin

Rubrik: Hausärzte, Beschlüsse, Termine, Gesetze - Verordnungen, Hausarztverträge/ IV-Verträge, Verbandspolitik, Gremien, Fortbildung, Berufspolitik-Sonstiges, Presse

 

Angebot an Fachärzte, die in die hausärztliche Versorgung wechseln wollen

Der Deutsche Hausärzteverband begrüßt alle Initiativen, die spezifische Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu fördern. „Der weitergebildete Facharzt für Allgemeinmedizin ist das Rückgrat der qualifizierten wohnortnahen, flächendeckenden, hausärztlichen Versorgung in Deutschland“, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen  Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, anlässlich der Pressekonferenz zum 114. Deutschen Ärztetag in Kiel.

Wegen des in Teilen Deutschlands akuten und mittelfristig bedrohlichen Mangels an Hausärzten unterbreitet der Deutsche Hausärzteverband, in Absprache mit dem Marburger Bund, zusätzlich ein Angebot an weitergebildete Fachärzte, die in die hausärztliche Versorgung wechseln wollen.

„Der Quereinstieg zur Facharztprüfung für Allgemeinmedizin kann damit ein zusätzlicher Baustein zur Sicherstellung der wohnortnahen qualifizierten hausärztlichen Versorgung der Patienten sein“, so der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes Ulrich Weigeldt. „Dieser kann die spezifische Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin nicht ersetzen.“

„Es wurde ein mit dem Marburger Bund abgestimmtes Vorgehen entwickelt, dem vier Ziele zu Grunde liegen“, erläuterte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hausärzteverbandes Eberhard Mehl: „Es geht darum, erstens eine qualifizierte Weiterbildung der Kollegen zu gewährleisten, zweitens die Weiterbildungsinhalte, aber auch die bereits geleisteten Zeiten sinnvoll anzurechnen, drittens die Qualität der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu sichern und schließlich viertens die hausärztliche Identität zu stärken. Durch das mit dem Marburger Bund konsentierte Verfahren wird sichergestellt, dass es Qualitätsverluste in der Weiterbildung nicht geben wird.“

„Diese Regelung sollte für zunächst fünf Jahre gelten. Dann ist zu prüfen, ob die
Notwendigkeit dieses Verfahrens fortbesteht“, so Weigeldt.

 Ärztetag 2011: Quereinstieg Allgemeinmedizin


 

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